Innenstadtkoordination![]() Der Druck auf die Städte wächst. Ursächlich hierfür sind in erster Linie der Einwohnerschwund in den Innenstädten, die Folgen des Strukturwandels, die Veränderung und die Sättigung von Märkten und Verluste an einzelhandelsrelevanter Kaufkraft. Die Folge ist eine umfassende Verschärfung der Wettbewerbssituation um Kunden und Investoren: zwischen den Städten untereinander, zwischen den Citys und Standorten auf der "Grünen Wiese", in größeren Orten zwischen den einzelnen Stadtteilzentren und zwischen Innenstädten und der eigenen Peripherie. Verlierer dieser angespannten Marktsituation sind vor allem die Stadtzentren. Diese Entwicklung spiegelt sich in der gegenwärtig geführten Diskussion um den Bedeutungsverlust der Innenstädte und den Bedeutungsgewinn nachgeordneter Zentren sowie der peripher gelegenen und nicht integrierten Versorgungsstandorte wider. Gefährdet sind in vielen Fällen die Stellung und die Akzeptanz der Innenstadt als Versorgungsmittelpunkt des Umlandes, die Gewinnung von Investoren, auswärtigen Kunden, Gästen und Touristen für den Wirtschaftsstandort Innenstadt und das Image der Innenstadt. Folglich ist die Sicherung der gesamten wirtschaftlichen Basis von Innenstädten gefährdet. Als Ausweg und Lösungsansatz bietet sich die Initiierung einer umfassenden dialog- und umsetzungsorientierten Kooperation aller für die Innenstadtentwicklung relevanten privaten und öffentlichen Akteure an, wie dies bereits in zahlreichen Stadt- und Citymarketingprojekten erfolgreich durchgeführt wird. |
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