Moderation

Wir führen regelmäßig Netzwerkbetrachtungen durch. Dabei setzen wir zunehmend qualitative Forschungsmethoden und -verfahren ein. Vor dem Hintergrund von Kooperationsmechanismen und Erfolg bestimmenden Einflussfaktoren bestimmt unsere Arbeit die Herangehensweise an unsere Netzwerkaktivitäten. Es hat sich im Ergebnis gezeigt, dass die aussichtsreichste Alternative im Umgang mit Herausforderungen, denen kleine und mittelständische Unternehmen gegenüber stehen, jene zwischenbetrieblichen Kooperationen sind, die wir als "Netzwerke" bezeichnen. Durch eine Auswahl an Methoden und Instrumenten zur eigenständigen Anwendung durch die KMU in den einzelnen Netzwerkphasen, Zuordnung der Instrumente zu den einzelnen Entwicklungsphasen und anwendbare Arbeitsmittel in Form von Checklisten bzw. Fragebögen als Strukturierungshilfen ist es uns in den letzten Jahren wiederholt gelungen, verschiedene Netzwerke aufzubauen und zu etablieren.

Nachfolgend geben wir einen zusammenfassenden Überblick über die Netzwerktypen, deren Entwicklung wir begleiten und/oder begleitet haben:

Strategische Netzwerke
Regionale Netzwerke
Projekt-Netzwerke

  • Unternehmen unterschiedlicher Größe
  • strategisch von Großunternehmen geführt
  • eher intentionale, formale Struktur
  • räumlich (häufig sogar international) verteilt
  • unbefristet
  • lokal
  • mit und ohne strategische Führung durch einzelne Unternehmen (meist KMU)
  • Kooperationsstruktur unerschiedlich, von informellen bis zu stark hierarchischen Strukturen
  • räumlich (regional) konzentriert
  • befristet
  • polyzentrisch
  • Unternehmen und Institutionen unterschiedlicher Größe
  • enge Interaktionsbeziehung
  • begrenzte Aufgabe
  • eindeutige Aufgabenverteilung
  • projektübergreifende Struktur
  • sowohl räumlich zentriert als auch dezentral
  • befristet
  • fokal

Zu Beginn des Netzwerkaufbaus sind wir in Funktion des Promotors Ideengeber und Impulsträger und suchen für die Umsetzung der Ideen geeignete Partner, aus denen sich das zu entwickelnde Netzwerk erschließt. Neben der Entwicklung einer tragfähigen Idee und der Anregung erster Aktivitäten sind wir im Innenfeld auch in der weiteren Netzwerkentwicklung die Eckpfeiler des Kooperationsgefüges. In Unternehmensnetzwerken sind unsere erfolgsbezogenen Aufgaben als Manager neben Aufbau, Organisation, Coaching, Etablierung, Weiterentwicklung und Erfolgskontrolle von Netzwerken vor allem gekennzeichnet durch:

  • die Verbesserung der Auslastung der einzelnen Unternehmen,
  • die Verbreiterung des Angebotsspektrum durch das Netzwerk,
  • die Erhöhung der Flexibilität von der Angebotserstellung bis zur Leistungserbringung,
  • die Verringerung der Kosten durch gemeinsame Nutzung von Kompetenzen und Kapazitäten,
  • die Schaffung von Möglichkeiten der Mitarbeiterüberlassung bei Auftragsspitzen / geringer Auslastung,
  • die Erhöhung von Chancen bei Großaufträgen in der Akquise und Abwicklung,
  • dem Zugang zu neuen Märkten, Partnern, Lieferanten und Kunden,
  • effizientere Vorgehensweisen in Marketing und Vertrieb,
  • den Wissenstransfer auf Arbeitsebene und Managementebene,
  • die Weiterentwicklung der eigenen Kernkompetenzen,
  • die langfristige Unternehmenssicherung und
  • die Sicherung der Finanzierung durch Zentralisierung.

zum Beispiel: www.baukonsortium.de

 

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