Coaching von Netzwerkmitgliedern

Die Reduktion anfallender Kosten, besonders der Transaktionskosten, zählt mit zu den wesentlichen Erfolgen einer Netzwerkkooperation. Zu den Transaktionskosten gehören die Kosten, die notwendigerweise aufzuwenden sind, um Geschäftsprozesse abzuwickeln sowie ein System, ein Unternehmen oder ein Netzwerk zu errichten oder zu verändern. Mit dem Zusammenschluss verschiedener Unternehmen können sich z.B. Aufwand und Kosten für Recherchen und Informationssuche nach geeigneten Anbietern wesentlich reduzieren, da mögliche Ansprechpartner bereits im Netzwerk vertreten sind. Heute verfügen viele Netzwerke über umfangreiche Datenbanken ihrer Partner und Zulieferer, die den Netzwerkpartnern und Kunden bei der Suche nach geeigneten Ansprechpartnern für Zusatzleistungen zur Verfügung gestellt werden können.

Mit der entstehenden Möglichkeit eines komplexen Angebotes im Produkt- und Leistungsspektrums in der Summe aller Unternehmen und deren Nachfragemöglichkeit bei einer Person - dem Netzwerkmanager - werden Vertriebskosten in beträchtlichem Umfang reduziert. Einsparungseffekte sind ebenso bei anfallenden Verhandlungs- und Entscheidungskosten sowie Überwachungskosten zur Durchsetzung vertraglich vereinbarter Verpflichtungen erreichbar.

Eine Systematisierung der bei der Netzwerkarbeit anfallenden Kosten ermöglicht es, diese gezielt zu berücksichtigen, deren Entwicklung zu verfolgen und zu reduzieren. Die enge Kooperation der einzelnen Mitgliedsunternehmen kann zudem Synergien über den gesamten Produktlebenszyklus hinweg erzeugen, z.B. durch gemeinsame Nutzung materieller Ressourcen. Praktikable Beispiele bestehen im Austausch bzw. der gemeinsamen Nutzung erworbener Maschinen, der Auslastung der im Netzwerkverbund vorhandenen technologischen Kapazitäten aber auch der Reduzierung der Kosten zur Materialbeschaffung durch gemeinsame Nutzung von Einkaufskonditionen für Material bei einzelnen Partnern.

Meilensteine der erfolgreichen Netzwerkarbeit stellen dabei dar:

  • Absicherung der Finanzierung hinsichtlich der zeitlich geplanten Dauer der Kooperation,
  • Fortführung des Netzwerkmanagements,
  • Förderung von Innovationen,
  • kontinuierliches Monitoring der Zielerreichung und Rückkopplung in das Netzwerk als Basis der strategischen Ausrichtung und Orientierung,
  • Sicherstellung des Vertrauens und der Identifikation der Netzwerkmitglieder und
  • Wahrnehmung im äußeren Umfeld durch Öffentlichkeitsarbeit.

 

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