Regionalmanagement
     
Im Auftrag des Unterausschusses Gemeinschaftsaufgabe (GA) "Verbesserung der regionalen Wirtschaftsstruktur", vertreten durch die Länder Niedersachsen und Thüringen, zielt das Regionalmanagement darauf ab, Standortnachteile strukturschwacher Regionen abzubauen bzw. auszugleichen, so dass diese Anschluss an die allgemeine wirtschaftliche Entwicklung halten können. Den betreffenden Regionen gelingt es oft nicht in eigener Initiative und aus eigener Kraft Entwicklungsprozesse in Gang zu setzen und in Gang zu halten, u.a. weil geeignete personelle Ressourcen fehlen, um komplexere Projekte voranzutreiben und um die lokalen Beteiligten zu einer zielorientierten Zusammenarbeit zu motivieren und ggf. moderierend einzugreifen.

Bund und Länder haben deshalb die Investitionsförderung der Gemeinschaftsaufgabe "Verbesserung der regionalen Wirtschaftsstruktur" (GA) um ein neues Förderangebot, das Regionalmanagement, erweitert. Das GA-Förderangebot Regionalmanagement wurde am 3. August 2000 in den 29. Rahmenplan der Gemeinschaftsaufgabe übernommen. Mit der Förderung des Regionalmanagements wird verstärkt auf die Eigeninitiative und das vorhandene Potenzial der Regionen gesetzt. Beides soll durch die über drei Jahre gewährte Anschubfinanzierung aktiviert werden. Regionen wird damit die Möglichkeit geboten, gemeinsam - basierend auf den Prinzipien von Dialog und Kooperation - ihre individuellen Problemlagen anzugehen und die wirtschaftliche Entwicklung zu beschleunigen.
     
     
Eine Region kann sich im Wettbewerb der Regionen nur
durch die Bündelung von Ressourcen und die gemeinsame
Umsetzung zielorientierter Visionen behaupten ...


     
   
Das Regionalmanagement soll:
     
  • regionale Entwicklungsprozesse beschleunigen
  • neue Formen der intra- und interregionalen Zusammenarbeit entwickeln und
  • regionale Synergiepotentiale aktivieren
  • Innovationscluster und effiziente Kommunikationsstrukturen aufbauen sowie
  • regionale Netzwerke initiieren und innovative Projekte umsetzen helfen.
     
     
Da es sich beim Regionalmanagement um ein Modellvorhaben der GA handelte und die meisten Regionalmanager auch persönlich Neuland betreten haben, kommt dem Informations- und Erfahrungsaustausch zwischen den Regionalmanager/-innen eine hohe Bedeutung zu. Herr Götze hatte hierzu als Sprecher der sächsischen Regionalmanager von 2002 bis 2004 die Führung übernommen und bietet jetzt allen Regionalmanagern an, sich an einem kostenlosen Portal zu beteiligen, welches in Kürze hier online geschaltet wird. Dort erhalten alle Regionalmanager/innen die Möglichkeit, sich unter Ausschluss der Öffentlichkeit über Ihre Erfahrungen bilateral auszutauschen.


     
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